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Britta Kais

Kontakt:

Institut für Zoologie

Abteilung V Morphologie & Ökologie

Im Neuenheimer Feld 230

Tel: +049-(0)6221/545659

Fax:: +049-(0)6221/546162

e-Mail: britta.kais@zoo.uni-heidelberg.de

 

 
 

Titel der wissenschaftlichen Arbeit:

Mikroskopie und Live-Imaging zur Ermittlung spezifischer Toxizität und molekularer Wirkungsmechanismen sedimentgebundener Umweltschadstoffe mit dem Zebrabärbling (Danio rerio).

Kurzbeschreibung:

Im Verbundprojekt DanTox soll ein eukaryontisches Testkonzept entwickelt und bewertet werden, welches ökotoxikologisch messbare Effekte schadstoffbelasteter Sedimente in verschiedenen spezifischen biologischen Endpunkten (Biomarker zu Teratogenität, Gentoxizität, Mutagenität, Ah-Rezeptor-vermittelte Toxizität, Neurotoxizität) und auf dem Level der Genexpression (DNA-Arrays und RT-PCR) untersucht, um molekulares und physiologisches Grundlagenwissen über die Mechanismen der Schadwirkung in Embryonen des Zebrabärblings (Danio rerio) zu erlangen. Durch die Verwendung unterschiedlicher Biomarker zur Bestimmung der ökotoxikologischen Effekte in exponierten Fischembryonen soll ein komplexes Bild des Schädigungspotenzials von ausgewählten Substanzen (Methylquecksilberchlorid, Chlorpyrifos, Aroclor 1254, Bisphenol A) und Umweltproben erstellt werden. Dazu werden die unterschiedlichen Biomarker und Endpunkte aus den Untersuchungen mit Fischembryonen nach Exposition mit Monosubstanzen, Extrakten und nativen Sedimenten miteinander kombiniert. Es werden neben klassischen mikroskopischen vor allem moderne bildgebende Verfahren des Live Imaging herangezogen, um funktionsmorphologische Daten zur Identifikation und Interpretation toxischer Effekte von sedimentgebundenen Schadstoffen zu bereit zu stellen. Im Einzelnen werden folgende Techniken eingesetzt: Live-Imaging der Induktion von Cytochrom P450 in frühen Stadien der Embryonalentwicklung, Erfassung von Calciumoszillationen in isolierten Fischzellen, Mikrokerntest in ausgewählten Geweben der Embryonen, spezifische entwicklungsbiologische Untersuchungen zum Nachweis neurotoxischer Wirkungen in frühen Entwicklungsstadien, Histo- und Cytopathologie als generelle Indikatoren für den Gesundheitszustand der Embryonen sowie als Quelle für Hinweise mechanismusspezifischer Effekte.