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Lisa Hanslik

Kontakt:

Centre for Organismal Studies

Abteilung Tierphysiologie / Entwicklungsbiologie

Im Neuenheimer Feld 504

Tel: +49-(0)6221/54-5664

Fax:: +49-(0)6221/54-6162

e-Mail: hanslik@stud.uni-heidelberg.de

 

 

 
 

 

Titel der wissenschaftlichen Arbeit:

Wirkung von Mikroplastikpartikeln sowie adsorbierenden Schadstoffen auf planktonische Organismen und Fische in einem Modell-Nahrungsnetz

Kurzbeschreibung:

Seit kurzer Zeit rücken Mikroplastikpartikel (< 5 mm) zunehmend in den Fokus der aquatischen Ökotoxikologie, weil sie mittlerweile ubiquitär sowohl in marinen als auch limnischen Ökosystemen zu finden sind. Aufgrund ihrer Abundanz und der langsamen und teils geringen Zersetzbarkeit können Mikroplastikpartikel von aquatischen Organismen aufgenommen werden. Dieser Prozess stellt eine Bedrohung für das aquatische Ökosystem dar, da im Zuge der Bioakkumulation auch höhere trophische Stufen betroffen sind.

Das Verbundprojekt MIWA (Mikroplastik im Wasserkreislauf – Probenahme, Probenbehandlung, Analytik, Vorkommen, Entfernung und Bewertung) befasst sich unter anderem mit der Bioverfügbarkeit, Aufnahme und Bioakkumulation von Mikroplastikpartikeln und mikroplastik-assoziierten Schadstoffen sowie deren Transfer in einfachen experimentellen limnischen Nahrungsketten. Dazu werden unterschiedliche Vertreter limnischen Zooplanktons (Daphnia magna, Chironomus riparius, Artemia spec. Nauplien) und der Zebrabärbling (Danio rerio) eingesetzt. Das Methodenspektrum umfasst etablierte Wirktests zur Embryotoxizität, Genotoxizität, biochemische Assays sowie molekularbiologische und fluoreszenzoptische Methoden. Durch die Integration weiterer toxikologischer Endpunkte wird eine umfassende Bewertung der ökotoxikologischen Relevanz von Mikroplastikpartikeln und daran adsorbierende Schadstoffe ermöglicht.

Das Verbundprojekt wird durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert.