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Svenja Böhler

Kontakt:

Centre for Organismal Studies

Abteilung Tierphysiologie / Entwicklungsbiologie

Im Neuenheimer Feld 504

Tel: +49-(0)6221/54-5664

Fax:: +49-(0)6221/54-6162

e-Mail: svenja.boehler@cos.uni-heidelberg.de

 
 
 
 
 
 

Titel der wissenschaftlichen Arbeit:

Entwicklung eines Embryotoxizitäts- und Teratogenitätstests mit der Dickkopfelritze (Pimephalespromelas) mit besonderem Fokus auf der Normalentwicklung des Embryos als alternative Testmethode in der Ökotoxikologie und als Ersatzverfahren für Screeningzwecke beim Menschen

Kurzbeschreibung:

Im Rahmen dieses Promotionsprojekts sollen die Grundlagen dafür geschaffen werden, dass der Fischembryotoxizitätstest (OECD TG 236) auch mit der Dickkopfelritze (Pimephales promelas) für die Prüfung sowohl der akuten Toxizität, als auch der Teratogenität durchgeführt werden kann. Dies soll die Akzeptanz des Embryotoxizitätstests als Alternativmethode vorantreiben, vor allem in den USA, wo die Dickkopfelritze die in der Ökotoxikologie am häufigsten eingesetzte Fischart ist.

Hierzu soll zunächst die Normalentwicklung der Dickkopfelritze sowohl makro- als auch mikroskopisch im Sinne eines Atlas dokumentiert werden. Ausgehend von den Daten zur Normalentwicklung, befasst sich der Hauptteil des geplanten Promotionsprojekts mit der Erfassung und Systematisierung von teratogenen Effekten im Embryo der Dickkopfelritze. Dabei soll ein bestehendes Protokoll für den Zebrabärbling an die biologischen Anforderungen der Dickkopfelritze angepasst werden; die Praktikabilität des adaptierten Protokolls soll mit zwei aus der Säugertoxikologie bekannten Teratogenen überprüft werden. Anhand einer Auswahl von weiteren Teratogenen sollen dann weitere Wirkmechanismen abgebildet und mit Befunden am Zebrabärbling und Säuger verglichen werden. Zur weiteren Optimierung des Testverfahrens werden Protokolle für eine künstliche Befruchtung und für die Dechorionierung der Eier der Dickkopfelritze erarbeitet.

Dieses Projekt wird gefördert von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt.