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Annika Batel

Kontakt:

Centre for Organismal Studies

Abteilung Tierphysiologie / Entwicklungsbiologie

Im Neuenheimer Feld 504

Tel: +49-(0)6221/54-5629

Fax:: +49-(0)6221/54-6162

e-Mail: annika.batel@cos.uni-heidelberg.de

 

 
 

 

Titel der wissenschaftlichen Arbeit:

Mikroplastik in der aquatischen Umwelt – Untersuchungen über die Akkumulation und Weitergabe von Mikroplastik in Nahrungsketten und ihre Rolle als Vektor für Schadstoffbelastungen in aquatischen Organismen.

Kurzbeschreibung:

Mikroplastik ist in den letzten Jahren stark in den Fokus der aquatischen Ökotoxikologie gerückt. Die zentralen Fragen die es zu beantworten gilt sind a) schadet das Mikroplastik per se (mechanisch, physiologisch) den Organismen, die es als vermeintliche Beute aufnehmen und b) werden Schadstoffe, welche sich erwiesenermaßen an Mikroplastik vermehrt anheften, durch die Aufnahme der Partikel leichter in Organismen aufgenommen und auch dort abgegeben? Diese Fragen soll ein Experiment mit einer simulierten Nahrungskette, bestehend aus Larven des Salinenkrebses (Artemia spec) und des räuberischen Zebrabärblings (Danio rerio), genauer betrachten. Zusätzlich werden alternative Wirkmechanismen an den Kiemen und an Fischembryonen des Zebrabärblings durch Anlagerung von Mikroplastik und assoziierten Schadstoffen getestet, sowie Umweltsedimentproben aus Kroatien in Kooperation mit Prof. Dr. Richard Thompson, University of Plymouth, auf Akkumulation und Zusammensetzung von Mikroplastik untersucht.

Dieses Projekt wird gefördert von der ‚Studienstiftung des deutschen Volkes‘, sowie der Projekte EPHEMERAE (Ecotoxicological effects of microplastics in marine ecosystems) und MIWA (Mikroplastik im Wasserkreislauf – Probenahme, Probenbehandlung, Analytik, Vorkommen, Entfernung und Bewertung).